Anmeldung

Informationen zum Bewerbungsverfahren und zur Anmeldung

Teilnehmerprofil:
Sie interessieren sich für die Teilnahme an den KASSELER JUGENDSYMPOSIEN und wollen sich bewerben?! Dafür möchten wir kurz zusammenfassen, durch welches Profil sich unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer auszeichnen:

  • Gesellschaftliches, politisches, soziales Engagement
  • Interesse an wissenschaftlichen und philosophischen Grundsatzfragen
  • Wache Wahrnehmung aktueller Fragen
  • Bereitschaft, die Arbeitsergebnisse auch in adäquater Weise zu veröffentlichen (Referate, Essays, Beiträge zu wissenschaftlichen oder politischen Diskussionen)
  • Freude an gemeinsamer geistiger Arbeit und am – auch streitbaren – wissenschaftlichen Austausch
  • Den eigenen Anspruch entdecken und danach leben zu wollen
  • In der Regel mindestens 17 Jahre alt, Besuch der Klasse 11 oder höher.

Erstbewerber:
Wenn Sie zum ersten Mal am Jugendsymposion teilnehmen wollen, wenden Sie sich bitte zuerst an eine Kontaktlehrerin bzw. einen Kontaktlehrer oder an die Oberstufenkonferenz an Ihrer Schule, die mit Ihnen Ihre Bewerbung bespricht.

Wurde Ihnen eine Empfehlung ausgesprochen, müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden:

  • Die Online-Anmeldung über ein Anmeldeformular war bis zum 18. November möglich!
  • Ein Motivationsschreiben (Lebenslauf, außerschulische Ausbildungen oder Interessen (z.B. sportliches, soziales, forschendes, politisches Engagement und Begründung Ihrer Bewerbung)
  • Ein von Ihnen verfasstes mehrseitiges Essay zu einem von uns vorgegebenen Thema. Die Themen, aus denen Sie wählen können, finden Sie weiter unten
  • Das vollständig ausgefüllte Deckblatt zum Essay mit Schulstempel und Unterschrift von Ihrem Kontaktlehrer bis zum 18. November und ggf. von einem Erziehungsberechtigten! (Unterschriften und Stempel entfallen für Schulabsolvent*innen)
  • Die Teilnahmegebühr für ein Symposion beträgt 40 Euro.

Senden Sie bitte das ausgefüllte Deckblatt zusammen mit dem Motivationsschreiben und Ihren Essay selber bis zum 18. November an folgende Adresse:
KASSELER JUGENDSYMPOSION
Brabanter Straße 30
34131 Kassel

Wir haben zudem ein Kontingent für barrierefreie Bewerbungen. Es ist möglich, sich auch als Person außerhalb des im engen Sinne angesprochenen Kreises auf anderen Wegen für die Teilnahme am Jugendsymposion zu qualifizieren. Setzen Sie sich dafür bitte direkt mit Frau Simone Weber über info(ät)jugendsymposion-kassel.de in Verbindung.

Wiederbewerber:
Das Motivationsschreiben entfällt für die Schüler*innen und Schulabsolvent*innen, die bereits an einem Symposion teilgenommen haben.

Essaythemen

  • Momente der Fragilität können zugleich Wendepunkte sein, durch die Neues beginnt. Welche Signaturen des Neuen sehen Sie am Horizont unseres derzeitigen Lebens? – Gehen Sie von eigenen Erfahrungen aus.
  • „Die Utopie, sie steht am Horizont. Ich bewege mich zwei Schritte auf sie zu und sie entfernt sich um zwei Schritte. Ich mache weitere 10 Schritte und sie entfernt sich um 10 Schritte. Wofür ist sie also da, die Utopie?“ (Eduardo Galeano). Reflektieren Sie über den Sinn von Utopien angesichts unserer fragilen Situation auf der Welt.
  • „Die glücklichsten Menschen der Welt haben keine geteerten Straßen.“ So der Philosoph Richard David Precht. Reflektieren Sie über diese Aussage angesichts der fragilen Situation auf der Welt und beziehen Sie Ihre eigenen Überlegungen ein.

Hinweis zum Verfassen eines Essays:
Da in den letztens eingereichten Essays zum größeren Teil die Kriterien zum Verfassen eines essayistischen Textes sehr frei interpretiert bis gar nicht beachtet wurden, haben wir die Anforderungen kurz zusammengefasst, mit der Bitte an die Verfasser, sich daran zu orientieren:

Die Bearbeitung der Themen soll grundsätzlich auf Selbstbeobachtung bzw. konkreter Erfahrung aufbauen. Interessant an einem Essay sind weniger allgemeine Erwägungen, als eine pointierte, individuelle Sichtweise auf ein Thema. Der Essay ist ein subjektiv reflektierender Text, der aus den unterschiedlichsten Bereichen stammen kann. Eine genaue Definition ist aufgrund der offenen und freien Schreibform schwierig. Ein Essay enthält erörternde, oft aber auch beschreibende, schildernde, erzählende, sogar poetische Passagen. Der Essay stellt eine begründete Haltung zu einem Thema dar, ist aber in der Form und Gedankenführung freier, assoziativer und kreativer als die Erörterung. Wissenschaftliche Systematik und Vollständigkeit sind nicht erforderlich, wichtiger sind interessante eigene Denkanstöße, die sich oft an konkreten Erfahrungen entzünden. Die Sprache ist lebhaft und engagiert, kann auch pointiert und zuspitzend oder sogar ironisch-satirisch sein.

Downloads:
Deckblatt zum Essay