Seminare + Trainings

Hier ein Überblick über das Angebot an Seminaren und Trainings.


Jede*r Teilnehmende belegt auf dem Symposion ein Seminar und ein Training.
Wie die Einwahl in die Kurse funktioniert, dazu erhalten alle Teilnehmenden in den kommenden Tagen noch eine E-Mail.

Seminare:


S1 Schwachstellen scharf stellen – Systemkritik aus philosophischer und wirtschaftlicher Perspektive
Onno Mengdehl/Laetitia Wendt
Das fragile System steht in Kritik und wir brauchen robuste Lösungen! Begriffe rund um die Systemkritik, wie Kapitalismus, Patriarchat, ungerechte Verteilung von Care-Arbeit, Klimawandel und grünes Wachstum sind mindestens so vielfältig und komplex wie ihre Lösungsansätze. In unserem Seminar wollen wir diese Schwachstellen unseres Systems genauer betrachten. Mithilfe der Werkzeuge, die uns die Philosophie gleichermaßen wie die Ökonomie an die Hand gibt, werden wir interdisziplinäre Analysen entwickeln und über Lösungsansätze nachdenken und diskutieren. Wir bitten die Teilnehmenden, sich mit den genannten Begriffen wie Kapitalismus, Patriarchat, Care-Arbeit und Grünes Wachstum bereits vor dem Seminar zu beschäftigen.

S2 Demokratie und Menschenrechte
Béla Sammet/Martin Mühl
Für die meisten Bürger*innen moderner Demokratien scheinen die Prinzipien „Demokratie“ und „Menschenrechte“ fest miteinander verbunden zu sein. Tatsächlich haben demokratisch regierte Staaten in den meisten Fällen eine deutlich bessere Menschenrechtsbilanz als vergleichbare autokratisch regierte Staaten. Dennoch kommt es mitunter zu Konflikten zwischen diesen beiden Idealen. Insbesondere das demokratische Prinzip der Volkssouveränität, also das Prinzip, dass eine politische Gemeinschaft über sein eigenes Schicksal selbst bestimmen kann, kann mit den Rechten überstimmter Minderheiten in Konflikt geraten. Im Rahmen des Seminars möchten wir mit euch dieses Spannungsverhältnis veranschaulichen und diskutieren. Dafür werden wir zwei Textauszüge der Philosoph*innen Hannah Arendt und Jürgen Habermas lesen. In „Die Aporien der Menschenrechte“, einem Kapitel aus Hannah Arendts Monografie „Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft“ setzt sich die Philosophin mit der Situation der Staatenlosigkeit und der Frage, inwieweit Menschenrechte an Staatsbürgerschaften geknüpft sind beziehungsweise geknüpft sein müssen, auseinander. Im Aufsatz „Über den internen Zusammenhang zwischen Rechtsstaat und Demokratie“ argumentiert Jürgen Habermas dafür, dass Demokratie und Menschenrechte sich gegenseitig bedingen beziehungsweise gleichursprünglich sind. Die Textauszüge müssen nicht im Voraus gelesen werden und dienen zur Anregung und Diskussionsgrundlage. Wir werden sie gemeinsam in den Seminarsitzungen lesen und bearbeiten. Vorkenntnisse zu diesen Texten und der spezifischen Thematik sind nicht erforderlich – im Gegenteil; wir freuen uns über kreative und originelle Gedanken zu dieser Fragestellung!

S3 Zerbrechliche Privilegien und weiße Tränen
Marcus Oberreuter
„Wenn du 100% gewöhnt bist, fühlen sich 98% wie Unterdrückungen an.“ - Robin DiAngelo

Unter weißen Menschen ist Rassismus in seiner Gänze unbekannt. Beispiele zeigen das: Rassismus gegen eine bestimmte Schülerin? Haben die Lehrer:innen und Eltern nicht bemerkt. Vorurteile gegen einen Französischlehrer aus Westafrika? Wirklich? Haben wir nicht bemerkt. Muslimische Schüler bemerken, dass sie als problematische, ungestüme Jungs abgestempelt werden. Wie kann das sein? Das hat doch keiner gesagt! Vor allem rassistische Strukturen in der Gesellschaft sind für Weiße unbekannt. Denn sie leiden darunter nicht und kennen sie daher nicht. Spricht man die Menschen darauf an, so kann man Reflexe der Abwehr erleben. Oder eine tränenreiche Betroffenheit. Warum? In diesem Seminar wollen wir uns mit dem Weißsein beschäftigen. Also eventuell mit uns. Das ist nicht ganz so angenehm, wie man hofft. Wir gehen ans Eingemachte: Was denke ich? Welche Vorurteile habe ich? Von welchen Privilegien profitiere ich? Was habe ich bisher falsch gemacht? Wen habe ich verletzt? Wie könnte ich an mir arbeiten? Die Analyse von Privilegien führt uns auch zu Begriffen wie Klasse und Geschlecht. Ist nicht das Jugendsymposion auch eine Elite aus diesen Kategorien? Was bedeutet das für uns? Für die „anderen“? Für alle? Für das Seminar bringe ich auch einige Texte mit, von denen wir uns inspirieren, belehren und zurechtweisen lassen können. Zur Vorbereitung solltet Ihr das Musikvideo „Köfte“ vom Rapper Apsilon (zu finden bei YouTube) ansehen.

S4 Fragilität als Risiko und Chance
Peter Lutzker
Seminar: In diesem Seminar werden wir anhand von Texten von Dramatikern, Philosophen, Schriftstellern und Dichtern Fragen nachgehen, die sowohl die Risiken als auch die Potentiale von Fragilität ansprechen. So verschieden wie die Texte auch sind, haben sie etwas Gemeinsames in dem sie anhand von konkreten Lebenserfahrungen zeigen, wie nah beieinander Risiko, Fragilität und Hoffnung stehen können: Was bedeutet es sich so weit zu öffnen, dass man dadurch sowohl Verletzungen erfahren kann als auch Gewohnheiten und begrenzende Vorstellungen ablegen kann und dadurch die Welt und andere Menschen auf eine andere und umfassendere Weise begegnen lernt.

S5 Resilienz
Beate Spehr-Bechinger
„Nimmt man die vielschichtigen und sich zuspitzenden Krisen der Gegenwart wahr, können sie einem den Atem rauben. —  Wie könnte man gegenüber Verdruss und Erschöpfung, neben der nötigen denkerischen Arbeit, seine energetischen Quellen pflegen und stärken? Wie bleiben wir trotzdem handlungsfähig? —  Ein Seminar mit Übungen, u.a., auch aus dem eurythmischen Bereich.“

S6 Logistics – is there really a way for a Human?
Denys Korniyenko
On this seminar young men get a picture of what logistics industry is, pre-conditions and principles of its functioning and its history and perspective. A coverage would be given upon the leading role of personality in logistics and possibility of implementation of the moral ideals in this sphere.  As well, a light would be shed upon the vulnerability of logistic chains and its direct influence on the global crisis’ breaking out. Finally the discussion will take place on how the person can use the global crisis as a driver of building man’s inner stability and personal power. The seminar will be held in English.

S7 Schnelles Denken, langsames Denken
Axel Ziemke
Die meisten Entscheidungen unseres Lebens treffen wir intuitiv, ohne langes Nachdenken, in den Worten des Psychologen und Wirtschaftsnobelpreisträgers Daniel Kahnemann mit Hilfe unseres „schnellen Denkens“. Das betrifft keineswegs nur Alltagsentscheidungen, sondern auch Entscheidungen, die unser künftiges Leben betreffen, ja sogar sehr viele Entscheidungen von Politikern, Wirtschaftsmanagern und sogar Wissenschaftlern. Dieses schnelle, intuitive Denken ist vielen Lebenssituationen recht gut angepasst, „fühlt sich gut an“ und ist eine wesentliche Grundlage menschlicher Kreativität. Es ist aber auch ausgesprochen anfällig – oder in der Wortwahl des anstehenden Symposions – „fragil“ gegenüber Illusionen, Täuschungen und Manipulationen. Dieser Fragilität des schnellen Denkens können wir nur durch anstrengendes, logisch und mathematisch (besonders statistisch) geschultes „langsames Denken“ „Robustheit“ verleihen. In diesem Seminar wollen wir uns vor allem mit einigen Argumentationsfehlern, „kognitiven Illusionen“ und „Verzerrungen“ auseinandersetzen. Wir werden dazu selbst kleine psychologische Experimente durchführen, die Ergebnisse anderer Experimente kennen lernen und exemplarisch die Diskussion zur Wirksamkeit von Homöopathie und zur Spannbreite der Corona-Maßnahmen auf solche Fehler hin untersuchen.

Trainings:


T1 Meine Werte in der Gruppe – Ein Weg zur kollektiven Entscheidungsfindung
Onno Mengdehl/Laetitia Wendt
Was erwarte ich von der Arbeit in einer Gruppe und was erwartet die Gruppe von mir? Gemeinsame Projekte zu verfolgen setzt Wachsamkeit, geschickte Organisation und eine Grundlage geteilter Werte voraus. In unserem Workshop wollen wir an diesem Punkt ansetzen. Welche Werte sind mir in einer Gruppe wichtig? In welchen Strukturen möchte ich arbeiten und wie kommen wir gemeinsam zu einem Arbeits-konzept, in dem jede*r wahrgenommen wird? Mit Impulsen, Ideen und konkreten Konzepten wollen wir uns diesem Thema widmen und die Arbeitsweise einer robusten und entscheidungsfähigen Gruppe ausarbeiten.

T2 Fragile und robuste Argumente – Philosophisches Argumentationstraining
Béla Sammet/Martin Mühl
Was ist ein Argument? Wie muss ein Argument aufgebaut sein, damit es gültig und schlüssig ist und wie können wir argumentative Fehlschlüsse erkennen? Diese Fragen möchten wir, mit Hilfe der Grundlagen der formalen Logik, gemeinsam mit euch theoretisch und praktisch beantworten. Im ersten Teil dieses Trainings werden wir euch die Grundlagen des philosophischen Argumentierens vorstellen. Im zweiten Teil werden wir gemeinsam die erlernten „Werkzeuge“ anwenden und Fallbeispiele besprechen.

T3 Gewaltfreie Kommunikation
Marcus Oberreuter
Kommunikation ist das A und O im Leben der Menschen. Das hat der letzte Streit mit unseren Eltern/Geschwistern/Freund:innen gezeigt, oder? Aber das, was ich sage, ist nicht das, was ankommt. Nehmen wir an, dass wir Empathie für andere Menschen entwickeln können. Und nehmen wir an, wir hätten das Ziel, dass wir so mit anderen Menschen sprechen, dass es keinen Streit gibt. Und mehr noch: Nehmen wir an, dass wir so mit Menschen sprechen, dass Frieden möglich ist. Wie sollten wir dann sprechen? Es gibt verschiedene Methoden, unsere Kommunikation zu schleifen und zu verfeinern. Eine davon ist die Gewaltfreie Kommunikation, die durch den Psychologen Marshall Rosenberg (1934-2015) geprägt wurde und heute überall auf der Welt geübt wird. Im Workshop wollen wir erste Grundlagen kennenlernen und sofort üben.

T4 Poetry in Performance/Dichtung als Performance
Peter Lutzker
Anhand von englischen und deutschen Gedichten, die auf verschiedene Weise zur Thematik des Symposiums passen, werden wir auf performativ-schöpferische Weise in kleinen Gruppen an den Gedichten arbeiten und dadurch sowohl Gedichte „am eigenen Leib“ unmittelbar erleben als auch am Ende füreinander aufführen. Taking a poem off the page and into the realm of performance ermöglicht einen ganz anderen Zugang zu einem Gedicht und möglicherweise auch zur Dichtung überhaupt.

T5 Kritische Auseinandersetzung mit Männlichkeit
Nathan Otto/Wieland Witzel
Feminismus geht nicht nur Frauen* etwas an. Männer* haben nicht nur die Verantwortung, sich damit auseinander zu setzen, sondern können selbst viel davon lernen. In unserer Gesellschaft ist das Patriarchat immer noch eines der dominanten Systeme struktureller Diskriminierung. Auch ohne böse Absicht reproduzieren Männer es laufend und genießen Privilegien. Mit unserem Seminar möchten wir einen Raum anbieten, in dem sich die Teilnehmenden kritisch mit (der eigenen) Männlichkeit und der persönlichen Involviertheit in sexistische Strukturen auseinandersetzen können. Für uns beide war die Auseinandersetzung mit Männlichkeit hilfreich, als wir uns zu unterschiedlichen Zeitpunkten unserer Leben zwischen Erwartungen, Rollenbildern und eigenen Ansprüchen an uns selbst verloren gefühlt haben. Wir hoffen auf eine Welt ohne Diskriminierung und halten es für die gesellschaftliche Transformation in diese Richtung für notwendig, bei uns selbst und den in uns eingeschriebenen Denkmustern anzufangen. Wofür schäme ich mich? Wann reagiere ich mit Härte auf eigene Gefühle? Wann habe ich zuletzt geweint? Um wen sorge ich mich, und wer sorgt für mich? Wo suche ich Zuflucht, wenn es mir schlecht geht? Ausgehend von diesen Fragen und auf der Basis persönlicher Erfahrungen möchten wir uns mit Themen wie Feminismus, Konsens, Privilegien und dem Zugang zu Gefühlen beschäftigen und dabei vor allem auf eure Interessen eingehen. Der Kurs richtet sich an Menschen, die Interesse haben sich mit ihrer Prägung, ihren Privilegien und Kritischer Männlichkeit auseinanderzusetzen. Es ist kein Vorwissen erforderlich. Traut euch! Gerne auch wenn euch das Thema neu ist, und ihr ein paar Begriffe noch nicht kennt. Bei Interesse, sich im Vorfeld mit der Thematik zu beschäftigen, empfehlen wir die Lektüre des kritischen Kalenders und des Boykott-Magazins.

https://www.boykott-magazin.de/ausgaben/

http://kritischer-kalender.de/

T6 Wie lernen Maschinen
Robert Neumann
In diesem Training soll es darum gehen, zu verstehen, wie ein neuronales Netzwerk funktioniert bzw. wie Maschinen „lernen“. Dies werden wir an verschiedenen Beispielen selbst ausprobieren.
Falls ein Laptop oder Tablet vorhanden ist gern mitbringen, das ist aber keine Teilnahmevoraussetzung.

T7 Arabischkurs
Mohamed Sultan
In diesem Kurs werden wir uns mit dem arabischen Alphabet, arabische Zahlen (0-10) und arabischer Religion beschäftigen und wie man sich auf Arabisch vorstellt. Außerdem wollen wir einen Steckbrief erstellen. Hierfür bitte ein persönliches Foto mitbringen.

T8 Experimentelles Arbeiten
Karoline Zorbas
In unserem Training erforschen wir mit Fantasie und verschiedenen Materialien künstlerisch-experimentell Fragilität und Robustheit.

Dozierende


Laetitia Wendt
studiert Philosphy & Economics an der Universität Bayreuth und beschäftigt sich akademisch und aktivistisch mit Themen der politischen Philosophie, Nachhaltigkeit und globaler Gerechtigkeit. Zusammen mit Onno ist sie zum zweiten Mal als Referentin bei dem Kasseler Jugendsymposion.

Onno Mengdehl
studiert Philosophy & Economics an der Universität Bayreuth. Seine philosophischen und wirtschaftlichen Schwerpunkte liegen auf Sozialstaatkonzeptionen, wirtschaftlichen (globalen) Abhängigkeitsverhältnissen und klimagerechtem Wirtschaften. Im Rahmen der Koope-ration mit dem Jugendsymposion Kassel war er bereits als Vertreter des Symposions „bayreuther dialoge“ gemeinsam mit Laetitia als Referent beim Kasseler Jugendsymposion im Frühjahr 2022.

Béla Sammet
Von 2018 bis 2022 habe ich die Fächer Philosophie und Geschichte an den Universitäten Freie Universität Berlin, Humboldt Universität zu Berlin und Panteion Universität (Athen) im Bachelor studiert. Seit dem Wintersemester 2022/23 studiere ich im Master Philosophie an der Freien Universität Berlin. Nebenbei arbeite ich bei der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften im Projekt „Neuedition, Revision und Abschluss der Werke Immanuel Kants“. Ich bin 23 Jahre alt und habe bereits mehrfach als Schüler der Freien Waldorfschule am Illerblick in Ulm an den Kasseler Jugendsymposien teilgenommen.

Martin Mühl
Ich bin 26 Jahre alt und habe 2016 an der Freien Waldorfschule Kassel Abitur gemacht und als Schüler bereits an den Kasseler Jugendsymposien teilgenommen. Seit dem Wintersemester 2017/18 studiere ich Philosophie und Europäische Ethnologie an der Humboldt Universität zu Berlin. Im Herbst 2021 habe ich für die NGO PowerShift an einer Ex-Post Evaluation des EU-Kolumbien-Peru-Ecuador Freihandelsabkommens mitgearbeitet.

Marcus Oberreuter
unterrichtet Geschichte, Geographie und Politik/Ethik an der Freien Waldorfschule Bremen-Osterholz. Daneben ist er Bildungsreferent und Vorstand des Vereins Kulturpixel e.V. für Themen wie Transkulturalität, Antirassismus, Migration, islamische Religionskunde, kritische Medienbildung und Identitätsarbeit. Interessen: Topologie, Shinto, Stadtsoziologie, Klimaschutz & Nachhaltigkeit, African-American Culture, islamische Theologie, jüdische Kultur, Jugendkulturen (Hip-Hop) sowie Netzpolitik.

Peter Lutzker
Prof. Dr. Peter Lutzker war von 1986-2011 Lehrer für Englisch und Musik an Waldorfschulen, zuerst in Frankfurt/Main, anschließend in Düsseldorf. Seit 1991 Dozent in der Aus- und Fortbildung von Fremdsprachenlehrern. Ab 2010 Professor an der Freien Hochschule in Stuttgart.

Beate Spehr-Bechinger
ist Dozentin für Eurythmie, Chor und Grundlagen der Waldorfpädagogik am Lehrerseminar Kassel. Sie hat mehrere Jahre, sowohl an einer klassischen Waldorfschule, als auch an einer Schule für Lern- und Erziehungshilfe unterrichtet. Außerdem war sie Ensemblemitglied an verschiedenen Eurythmiebühnen.

Denys Korniyenko
Founder and co-owner of a Cyprus-Ukrainian group of logistic companies successfully operating for more than 15 years on the market, Senior sales for container logistics, with more than 25 years of   working experience in various sectors of logistic business.

Wieland Witzel
ist 25 und studiert Politik, Philosophie und Ökonomik an der Uni Witten-Herdecke, macht jedoch derzeit ein Pausensemester, um auf der Suche nach dem „Guten Leben für Alle“ wieder mehr ins Ausprobieren und ins Praktische zu kommen.

Nathan Otto
ist Vater eines achtjährigen Sohnes und hat im Bachelor Soziologie und VWL studiert. Derzeit studiert er den Master „Ökonomie – Nachhaltigkeit – Gesellschaftsgestaltung“ an der Cusanus Hochschule und engagiert sich seit 2012 in der außerschulischen Bildungsarbeit zu gesellschaftlichen Themen im OberlinImpuls e.V. Wieland Witzel und Nathan Otto sind beide ehemalige Teilnehmende der Kasseler Jugendsymposien und haben beide mehrjährige Erfahrung mit dem Teamen von Jugendtagungen.

Axel Ziemke
geboren 1960 in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz), Studium der Biochemie und Promotion in Philosophie, Tätigkeit im Graduiertenkolleg „Kognition, Gehirn, Neuronale Netze“ der Ruhr-Uni Bochum. Jetzt Oberstufenlehrer für Biologie, Chemie, Philosophie und Schauspiel an der Waldorfschule Remscheid. Daneben Arbeit als freier Autor und Gastdozent an der Heliopolis-Universität für nachhaltige Entwicklung Kairo. Interessenschwerpunkte Evolutionsbiologie, Hirnforschung, Analytische Philosophie, Politische Philosophie.

Robert Neumann
Mathematik- und Physiklehrer. Seit 2019 Dozent für Medienpädagogik an der Freien Hochschule Stuttgart.

Mohamed Sultan
Lehrer für Geschichte und Informatik an der Freien Waldorfschule in Görlitz ab 2021. Ich komme aus Ägypten und Arabisch ist meine Muttersprache und ich habe lange Erfahrung im unterrichten von Fremdsprachen, auch Arabisch für Deutsche.

Karoline Zorbas
ist 1978 in Athen geboren und in Stuttgart auf die Waldorfschule am Kräherwald gegangen. An der Kunstakademie Düsseldorf studierte sie freie Kunst bei Georg Herold und Bühnen- und Kostümbild bei Karl Kneidl. Sie war Ausstattungsassistentin am Grillo Theater in Essen, wo sie erste eigene Bühnen- und Kostümbilder entwarf. Seit 2009 lebt sie in Kassel. 2015 gründete sie die Buchkinder Kassel e.V. eine Werkstatt für visuelles Forschen und grafisches Erzählen. Sie arbeitet künstlerisch, gestalterisch mit Kindern und jungen Erwachsenen und ist als Dozentin immer wieder am Waldorflehrerseminar für die künstlerischen Fächer Zeichnen, Plastizieren und Tafelmalen tätig. Sie ist Mutter von drei Kindern.