Kursangebot Seminare + Trainings
Jede:r Teilnehmer:in belegt ein Seminar und ein Training.
Für die Einwahl in die Kurse erhalten alle Teilnehmenden nach erfolgreicher Anmeldung eine E-Mail.
Seminare
(Freitag, Samstag und Sonntag von 11.15 bis 12.45 Uhr)
S01 Transformative Erfahrungen mit und durch Konflikte
Peter Lutzker
In diesem Seminar werden wir uns zunächst mit verschiedenen Perspektiven befassen, die im Umgang mit inneren Konflikten zu fruchtbaren und transformativen Praktiken geführt haben. Hierzu gehören verschiedene psychologische und salutogenetische Ansätze. Anschließend werden wir uns erfolgreiche Mediationserfahrungen im Rahmen politischer und soziologischer Konflikte anschauen und der Frage nachgehen, ob Zusammenhänge zwischen der Entstehung und den Lösungen von inneren und externen Konflikten erkennbar sind.
S02 Die Kunst des (un-)gelungenen Vortrags – Reflexion und Analyse
Béla Sammet
Im Rahmen des 33. Kasseler Jugendsymposions zum Thema »Konflikt:fähig« erwarten uns sechs Vorträge zu unterschiedlichen, spannenden Themenfeldern. Dieses Seminar begleitet die Veranstaltung inhaltlich und methodisch. Gemeinsam reflektieren wir die zentralen Thesen und Argumentationslinien der Vorträge und analysieren zugleich ihren Aufbau, ihre rhetorischen Mittel und ihre Präsentationsweise. In diesem Zusammenhang werden wir uns auch mit Kniffen wie der 10-20-30-Regel auseinandersetzen, darüber reden, inwieweit Hyperbeln mit Vorträgen im Zusammenhang stehen und was es mit Kurt Tucholsky und der »Kunst des ungelungenen Vortrags« auf sich hat.
S03 Konfliktgeschichten
Nathan Otto, Wieland Witzel
Was ist ein Konflikt? Etwas zwischen mir und anderen – oder auch in mir selbst?
Welche Konflikte prägen deinen Alltag: Streit mit Freund:innen, Spannungen in der Familie, unausgesprochene Erwartungen? Wie gehst du damit um – suchst du Auseinandersetzung oder weichst du eher aus?
Unsere persönlichen Konflikte stehen nicht für sich. Sie entstehen in Beziehungen, in bestimmten Rollen und vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Bedingungen und Erzählungen. Gleichzeitig leben wir in einer Welt sozialer, politischer und kriegerischer Konflikte. Was haben diese Ebenen miteinander zu tun und welche Muster ähneln sich?
Dabei interessieren uns vor allem eure Erfahrungen: Welche Konflikte prägen euch? Wie erzählt ihr sie – euch selbst und anderen? Wann erscheinen Konflikte lösbar, wann nicht? Und welche Rolle spielen dabei Macht, Perspektiven und Kommunikation?
Gemeinsam möchten wir einen Raum eröffnen, in dem wir persönliche Konfliktgeschichten mit theoretischen Impulsen und Beispielen aus gesellschaftlichen Kontexten verbinden – im Gespräch und gemeinsamer Reflexion.
S04 Kritisch, unabhängig, konfliktfähig? Journalismus in einer polarisierten Gesellschaf
Martin Mühl, Anna Raab
Die Rolle der Medien geht in Krisenzeiten mit einer besonders großen Verantwortung einher. Wenn alle um einen herum laute Meinungen haben, empört und wütend sind, ist es Aufgabe von Journalist*innen, einzuordnen, im größeren Kontext zu erklären und sachlich zu vermitteln. In unseren Seminareinheiten wird es Input zu den gängigen Text-Genres sowie zum Rechercheweg geben: Von einer ersten Idee zur fertigen Geschichte.
Anhand von Beispielthemen werden wir Texte verschiedener Medien analysieren und herausarbeiten, wie bestimmte Konflikte eingeordnet und kommentiert werden. Wenn ihr euch für politische Debatten interessiert, gerne über Film, Literatur oder Musik sprecht und wissen wollt, wie vielfältig Journalismus aussehen kann, seid ihr hier richtig. Bringt gerne einen Laptop oder ein Tablet mit, das braucht ihr für gemeinsame Rechercheübungen.
S05 Inwiefern stehen quantenmechanische Denkfiguren im Konflikt mit dem Verstand und erschließen sich trotzdem der Vernunft?
Wilfried Sommer
Spätestens bei der Behandlung des Doppelspalt-Experiments mit einzelnen Photonen kommt der klassische physikalische Verstand an seine Grenzen. Es erweisen sich Konzepte, in denen physikalische Objekte lokal Wechselwirkungen bedingen, als nicht mehr tragfähig.
Gleichwohl kann ein besonnenes Nachdenken, welches das Bedingungsgefüge des Experimentes sorgfältig analysiert und abstrakt fasst, jenseits eines lokalen Realismus vernünftig voranschreiten.
Anhand von Experimenten und philosophischen Miniaturen sollen Denkfiguren an der Berührungsfläche von Verstand und Vernunft ausgelotet werden.
S06 Trostorte – innere Konflikte schreiben
Elisa Weinkötz
Zum Konflikt braucht es nicht immer zwei Parteien. Vielleicht tragen wir die größten Konflikte mit uns selbst aus, in innerer Zerrissenheit, in Angst vor einer Entscheidung oder einer Situation, die wir nicht selbst gewählt haben. Literarische Texte sind nicht selten Schauplätze dieser inneren Konflikte, die uns als Menschen betreffen und an denen wir unsere eigenen Lebensfragen wiederfinden. Texte dienen aber nicht nur der Darstellung, sondern auch der Bewältigung innerer Konflikte; sie sind Trostorte und eine Möglichkeit der distanzierten Betrachtung.
In diesem Seminar wollen wir gemeinsam Texte lesen, in denen sich Figuren in inneren Konflikten befinden und das Schreiben eine Tätigkeit wird, die der Lähmung etwas entgegenstellt. Daneben nähern wir uns dem Thema auch anhand kleiner Schreibimpulse, die über private Tagebuchnotizen hinausgehen und Gestaltungsmöglichkeiten eröffnen.
► Bitte Papier und Stifte zum Schreiben mitbringen!
S07 Spieltheorie
Robert Neumann
Spieltheorie: „Was tust du, wenn du weißt, dass ich weiß, was du tun wirst?“ In der Spieltheorie geht es, darum soziale und andere Konfliktsituationen durchzudenken und zur besten Lösung zu kommen.
Wir wollen dies an einigen Beispielen selbst durchspielen und die teils überraschenden Lösungen diskutieren.
Trainings
(Freitag und Samstag von 14.00 bis 15.30 Uhr, Sonntag von 13.45 bis 15.15 Uhr)
T01 Dichtung als Weg eines schöpferischen Umgangs mit Konflikten
Peter Lutzker
In diesem Workshop werden wir anhand von Dichtungen, die innere und äußere Konflikte thematisieren, versuchen, sie in kleinen Gruppen performativ zu erarbeiten und dramatisch umzusetzen. Die Teilnehmer werden zu Beginn eine Auswahl von deutschen und englischen Gedichten erhalten und die ausgewählten Gedichte in kleinen Gruppen proben und am Ende künstlerisch darstellen.
T02 »Konflikt:fähig« argumentieren. Philosophisches Argumentationstraining
Béla Sammet
Was ist ein Argument? Wie muss ein Argument aufgebaut sein, damit es gültig und schlüssig ist und wie können wir argumentative Fehlschlüsse erkennen? Diese Fragen können wir mit Hilfe der Grundlagen der formalen Logik beantworten. Im ersten Teil dieses Trainings besprechen wir die Grundlagen des philosophischen Argumentierens. Im zweiten Teil werden wir gemeinsam die erlernten „Werkzeuge“ anwenden und Fallbeispiele besprechen.Zusammenhänge zwischen der Entstehung und den Lösungen von inneren und externen Konflikten erkennbar sind.
T03 In Kontakt bleiben – Körper im Konflikt
Nathan Otto, Wieland Witzel
Was passiert im Körper, wenn wir in einen Konflikt geraten? Spannung, Rückzug, Widerstand – oder der Impuls, in Kontakt zu bleiben?
Konflikte sind nicht nur etwas, das wir denken oder sagen – wir erleben sie körperlich. Spannung, Unsicherheit oder Angst zeigen sich oft im Körper, bevor wir sie überhaupt in Worte fassen können.
In diesem Training wollen wir den Körper als Ort von Konflikt und Kontakt erforschen. Wie nehme ich meine eigenen Grenzen wahr? Wie kann ich sie im Kontakt ausdrücken? Und was passiert, wenn ich in Momenten von Unsicherheit nicht ausweiche, sondern in Verbindung bleibe?
Ausgehend von Bewegungsprinzipien und inspiriert von der Kontaktimprovisation arbeiten wir mit Berührung, Gewicht und gemeinsamer Bewegung. Spielerische Formate eröffnen dabei einen experimentellen Zugang – jenseits von Eskalation oder Rückzug.
Gemeinsam möchten wir ausprobieren, wie es sich anfühlt, im Konflikt in Kontakt zu bleiben – mit uns selbst und mit anderen.
► Bitte bring bequeme langärmelige Kleidung mit, so wie du sie z.B. für Yoga oder Bouldern anziehen würdest.
T04 Journalistische Schreibwerkstatt
Martin Mühl, Anna Raab
Was macht eine gute Rezension aus, was eine Reportage oder ein Interview? In diesem Kurs könnt ihr Fragen zum journalistischen Arbeiten stellen, in den Austausch kommen und mit Anleitung eigene kleine Texte schreiben.
Vorerfahrung ist kein Muss, jede*r kann mitmachen. Falls ihr aber schonmal einen Text für eine Schülerzeitung o.Ä. geschrieben habt und ihn gerne mit uns teilen wollt, schreibt uns einfach eine Mail, wir geben gerne Feedback.
Kontakt Martin: martin.muehl[ät]hcu-hamburg.de
Kontakt Anna: raabanna[ät]hu-berlin.de
T05 Argumentiercafé für FLINTA*-Personen
Lilli Frei, Mascha Hoffmann-Kuhnt
FLINTA*-Personen erleben durch patriarchal-gesellschaftliche Strukturen sowie geschlechtsspezifische Sozialisation häufig Hemmungen, in Diskussionen eine aktive Rolle einzunehmen. Viele von uns kennen das Gefühl, in Gesprächen unsicher zu sein, übergangen zu werden oder nicht ernst genommen zu werden – gerade dann, wenn es um politische Themen geht.
Das Argumentiercafé ist unsere Antwort darauf: Ein sicherer, empowernder Raum, um Argumentationskompetenz, Selbstsicherheit und gegenseitige Unterstützung zu stärken. Hier erproben wir gemeinsam, wie wir unsere Stimmen in gesellschaftlichen und politischen Diskursen wirksam einbringen können – denn wir haben etwas zu sagen.
Unser Ziel ist es, gemeinsam mit FLINTA*-Personen mithilfe konkreter Werkzeuge zu üben, in öffentlichen und privaten Diskursen selbstbewusst und sicher aufzutreten.
Im Zentrum stehen dabei:
- die Vermittlung von Argumentationstechniken,
- die kritische Auseinandersetzung mit Machtstrukturen,
- sowie das Erproben von Gesprächs- und Konfliktsituationen.
In kurzen theoretischen Inputs werden Grundlagen zu Argumentation und Schlagfertigkeit vermittelt, die anschließend in praktischen Übungen und Diskussionen erprobt werden. Ziel ist nicht, Meinungen vorzugeben, sondern Reflexionsfähigkeit, Diskussionskompetenz und Selbstwirksamkeit zu fördern.
Das Training richtet sich explizit an FLINTA*-Personen, die ihre Argumentationskompetenz gemeinsam mit anderen FLINTA* stärken möchten, egal, ob sie sich selbst als „besonders politisch“ oder „diskutierfreudig“ beschreiben würden.
T06 »Kreativität in Zwischenräumen« – ein Performance-Workshop
Joachim von der Heiden
Wer bist DU? Was willst DU hier gestalten? Wer bin ICH mit dir? Wer sind WIR? Was wollen WIR gemeinsam? Und wie beziehen wir ALLE(s) mit ein? Wie kreieren wir inspirierende Irritationen in einem Begegnungsraum mit körperlicher Präsenz und dem Fokus auf nonverbale Kommunikation?
T07 Künstlerische Druckgrafik
Karoline Zorbas
In unserem künstlerisch-praktischen Workshop experimentieren wir gemeinsam und erforschen die faszinierenden Möglichkeiten von einfachen Drucktechniken. Mit Linoldruckfarbe und vielen Ideen machen wir uns auf die Suche nach inspirierenden Motiven und tauchen ein in die Welt des künstlerischen Druckens. Wie wird ein Bild lebendig? Mit welchen Mitteln erzeugen wir Spannung?
T08 Kommunikation in Aktion
Nadine Jankowai-Daum, Jochen Mistele
In diesem Kurs setzen wir uns praxisnah mit dem Thema Kommunikation und Konflikt auseinander. Ausgangspunkt sind kooperative Abenteuerspiele aus der Erlebnispädagogik. In herausfordernden Gruppenaufgaben erleben die Teilnehmerinnen unmittelbar, wie Kommunikation funktioniert.
Die im Spiel gemachten Erfahrungen werden anschließend gemeinsam reflektiert. Dabei analysieren wir Kommunikationsprozesse, Rollenverteilungen sowie Konfliktverläufe innerhalb der Gruppe.
Ziel des Kurses ist es, die eigene Kommunikationsfähigkeit zu erweitern, Konflikte bewusster wahrzunehmen und konstruktive Lösungsstrategien zu entwickeln.
► Die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit in Gruppenprozessen wird erwartet.
► Einige Übungen beinhalten Bewegung sowie achtsamen körperlichen Kontakt innerhalb der Gruppe. Die Teilnahme erfolgt respektvoll und im Rahmen klarer Absprachen.
T09 Konflikt:Körper – Die (Kampf-)Kunst der Grenzsetzung
Felix Hammoser
Ein Konflikt beginnt lange vor dem ersten Schlag – er beginnt im Raum, in der Haltung und in der eigenen Wahrnehmung. In diesem Workshop untersuchen wir die physische Dimension von „Konfliktfähigkeit“: Jede Session beginnt mit einem kurzen Warm-Up bei dem wir leicht ins Schwitzen kommen, gefolgt von einigen leicht erlernbaren Selbstverteidigungstechniken, die weniger auf Kraft als auf Entschlossenheit und Technik setzen.
Schließlich schärfen wir unsere Raumwahrnehmung und lernen, persönliche Grenzen nicht nur zu spüren, sondern sie auch klar und präsent zu kommunizieren. Durch gezielte Rollenspiele simulieren wir Bedrohungssituationen, um instinktive Reaktionen zu trainieren und die eigene Wahrnehmung zu erweitern.
► Bitte bringt gemütliche, sportliche Kleidung mit. Das Training findet barfuß statt, wer möchte kann aber auch Hallenschuhe oder Schläppchen anziehen. Mit körperlichem Kontakt untereinander ist zu rechnen.
Dozierende
Lilli Frei und Mascha Hoffmann-Kuhnt
Wir, das sind Lilli und Mascha, haben uns vor etwa einem Jahr auf einer aktivistischen Tagung in Österreich kennengelernt. Dort ist auch die Idee zum FLINTA*-Argumentiercafé entstanden, welches wir seither gemeinsam leiten.
Lilli hat kürzlich ihren Master in Global Studies abgeschlossen und arbeitet bei radius in Wien, einem Verein, der zivilgesellschaftliche Organisationen mit Weiterbildungsformaten und Beratung in den Bereichen Strategie, Kampagnen und Kommunikation unterstützt. Sie bringt viel Erfahrung aus aktivistischen und zivilgesellschaftlichen Kontexten mit und ist neugierig darauf, das Jusy
kennenzulernen.
Mascha studiert Umwelt- und Bioressourcenmanagement an der BOKU Wien. Sie ist seit Jahren aktivistisch engagiert und war zudem schon einige Male Teilnehmerin beim Jusy.
Felix Hammoser
betreibt seit früher Jugend verschiedene moderne Kampfsportarten wie Kickboxen, Ju Jutsu, MMA und vor allem Muay Thai. Nach dem Studium der Philosophie hat ihn sein Weg zudem zum Yoga geführt. Mit dem Anspruch die harten und weichen Formen der Körperführung zu verbinden, betrieb er gleichzeitig ein Yoga-Studio und unterrichtete Thaibox-Klassen.
Seit kurzem unterrichtet Felix an der Berliner Emil Molt Akademie die Fächer Deutsch und Sport.
Joachim von der Heiden
ist künstlerischer Leiter des theater monteure, welches er 1988 gegründet hat. Als Performer und Autor entwickelt er seitdem ausschließlich Eigenproduktionen für junges Publikum, bei denen die Grenzen zwischen Performance, Schauspiel, Tanz- und Musiktheater und Bildender Kunst fließend sind. In einem Ensemble-Netzwerk mit Künstler*innen aus den verschiedensten Bereichen werden spartenübergreifende Stücke kreiert. Im Herbst 2024 hat das Theater seinen Sitz von Köln nach Kassel verlegt und gastiert regelmäßig im städtischen Kulturhaus Dock 4 und in Kasseler Schulen. www.theater-monteure.de
Nadine Jankowai-Daum
Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin und Heilerziehungspflegerin, seit 7 Jahren Handarbeitslehrerin an der Waldorfschule Kassel, vorher in der stationären Jugendhilfe tätig.
Peter Lutzker
war von 1986 bis 2011 Lehrer für Englisch und Musik an Waldorfschulen, zuerst in Frankfurt/Main, anschließend in Düsseldorf. Seit 1991 Dozent in der Aus- und Fortbildung von Fremdsprachenlehrern. Ab 2010 Professor an der Freien Hochschule in Stuttgart.
Jochen Mistele
Sozialpädagoge/Sozialarbeiter, seit 5 Jahren Schulsozialarbeiter an der Waldorfschule Kassel. Mehrere Jahre in der ambulanten Jugendhilfe mit Geflüchteten tätig gewesen.
Martin Mühl
Ich bin 29 Jahre alt und habe 2016 an der Freien Waldorfschule Kassel Abitur gemacht. Von 2017 bis 2025 habe ich Philosophie und Sozialanthropologie an der Humboldt-Universität zu Berlin studiert. Seit Oktober 2025 studiere ich Stadtplanung an der HafenCity Universität Hamburg. Von April bis September 2025 war ich Teil der Chefredaktion der Studierendenzeitung UnAufgefordert. Darüber hinaus habe ich bereits Artikel in der Taz und der Jungle World veröffentlicht.
Robert Neumann
Professor für Medienpädagogik mit Schwerpunkt informatischer Bildung an der Freien Hochschule in Stuttgart.
Geboren in Berlin 1970, aufgewachsen in Darmstadt und Besuch der Freien Waldorfschule Darmstadt.
Studium der Physik und Mathematik in Freiburg, danach Oberstufenlehrer an der Freien Waldorfschule Freiburg-Wiehre.
Anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Pädagogischen Hochschule in Freiburg, parallel zur Arbeit an einer Dissertation in Erziehungswissenschaften. Von 2016 bis 2019 Tätigkeit am Lehrerseminar in Kassel und der Freien Waldorfschule Kassel.
Nathan Otto
ist 31 Jahre alt und hat nach einem Bachelor in Soziologie und VWL einen Master in Politischer Ökonomie und Nachhaltigkeit an der Hochschule für Gesellschaftsgestaltung studiert. Er engagiert sich seit 2012 in der außerschulischen Bildungsarbeit zu gesellschaftlichen Themen im OberlinImpuls e.V. und gibt Seminare und Workshops in verschiedenen Kontexten.
Nathan Otto ist ehemaliger Teilnehmerr der Kasseler Jugendsymposien und bietes seit einigen Jahren wiederholt Seminare und Trainings an.
Anna Raab
Anna Raab, geboren 1998, lebt als freie Journalistin in Berlin. Ihre Texte erscheinen unter anderem in der Wochenzeitung „der Freitag“. Nebenbei schreibt sie ihre Masterarbeit im Studiengang Europäische Literaturen an der Humboldt-Universität. Davor arbeitete sie ehrenamtlich für die Studierendenzeitung „UnAufgefordert“, von der sie ein Jahr lang Chefredakteurin war. Lieblingsthemen: Literatur, Feminismus und Italien.
Béla Sammet
Seit 2019 ist der studierte Philosoph und Geschichtswissenschaftler Béla Sammet auf den Kasseler Jugendsymposien regelmäßig als Dozent tätig. Thematische Schwerpunkte seiner Seminare und Trainings bildeten und bilden dabei meist philosophische und politische Fragestellungen. Er ist 27 Jahre alt und lebt und arbeitet in Berlin.
Wilfried Sommer
geb. 1967, ist an der Schnittstelle von Schule und Hochschule tätig: einerseits als Professor für Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt phänomenologische Unterrichtsmethoden an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Alfter, andererseits als Lehrer für Physik an der Nanshan Waldorf School in Peking und als Dozent am Lehrerseminar für Waldorfpädagogik in Kassel.
In seiner Dissertation untersuchte er, wie phänomenologische Zugänge zur Optik quantenmechanische Denkfiguren nahelegen.
Elisa Weinkötz
hat Literaturwissenschaft studiert und unterrichtet seit fünf Jahren an Waldorfschulen in Tübingen und Berlin. Sie schreibt zudem literarisch. Ihre Texte erschienen in Anthologien und Literaturzeitschriften und wurden mehrfach ausgezeichnet.
Wieland Witzel
ist 28 Jahre alt und hat sich in den letzten Jahren durch verschiedene Stationen bewegt – von einem Studium in Politik, Philosophie und Ökonomik an der UW/H über ein Studienjahr in Schweden bis hin zu einem kurzen Abstecher ins Handwerk. Er ist seit vielen Jahren in der außerschulischen Bildungsarbeit aktiv.
Wieland Witzel ist ehemaliger Teilnehmer der Kasseler Jugendsymposien und bietes seit einigen Jahren wiederholt Seminare und Trainings an.
Karoline Zorbas
ist in Athen geboren und besuchte in Stuttgart die Freie Waldorfschule am Kräherwald. Sie studierte Freie Kunst und Bühnen- und Kostümbild an der Kunstakademie in Düsseldorf, arbeitete am Theater in Essen und zog 2009 nach Kassel. Hier gründete sie die Buchkinder Kassel e.V. / Raum für visuelles Forschen und begann ihre Arbeit als freie Dozentin am Waldorflehrerseminar. Seit dem Schuljahr 2025 / 2026 ist sie Kunstlehrerin an der Freien Waldorfschule Kassel sowie Teil des Vermittlungsteams Fridericianum und Mitgründerin des Ateliers BERTA. Sie ist Mutter von drei Kindern.